Angebote zu "Reiseberichte" (14 Treffer)

Kategorien

Shops

Neue Welt Mundus Novus
19,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Als Christoph Columbus am 12. Oktober 1492 auf seiner Westfahrt nach Indien die zu den Bahamas gehörige Insel Guanahani (San Salvador) erreichte, betrat er erstmals amerikanischen Boden in dem Glauben, auf den Fernen Osten Asiens getroffen zu sein. Nur ein paar Jahre später zog schließlich Amerigo Vespucci nach seiner Befahrung der südamerikanischen Küste den richtigen Schluss, dass es sich hier nicht um einen Teil Asiens handeln könne, sondern um eine selbstständige Landmasse; einen eigenen Kontinent. In seinen in Briefform überlieferten Reiseberichten Mundus Novus und Die vier Seefahrten, die zu seinen Lebzeiten nie angezweifelt worden sind, betont er dies immer wieder - bis der Kartograph Martin Waldseemüller zusammen mit dem Humanisten Matthias Ringmann 1507 eine Weltkarte veröffentlicht, die den neuen Kontinent erstmals aufnimmt und mit dem Namen »America« versieht. Mit einer ausführlichen Einleitung zu den Hintergründen der Reiseberichte, der Entdeckung Amerikas und einem kommentierten Kartenteil von Uwe Schwarz.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 02.04.2020
Zum Angebot
Der Orientzyklus Karl Mays
4,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Karl May - Werk und Rezeption, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit behandele ich Karl Mays Orientzyklus. Im Jahr 1880 begann Karl May seine Erzählungen mit Giölgeda padishanün. Reise-Erinnerungen aus dem Türkenreiche. Hierauf folgten weitere Abenteuer und Heldentaten, die ab 1881 bis 1888 in der damals renommierten Wochenzeitschrift Deutscher Hausschatz in Wort und Bild, Regensburg, veröffentlicht wurden. 1892 erschien erstmals die sechsbändige Buchausgabe dieser 'Reiseberichte' in Freiburg. Die Vorläufer zu Durch die Wüste: Die Rose von Kahira und Leilet wurden in der Zeitschrift Feierstunden veröffentlicht. Der Orientzyklus besteht aus: I Durch die Wüste, II Durchs wilde Kurdistan, III Von Bagdad nach Stambul, IV In den Schluchten des Balkan, V Durch das Land der Skipetaren, VI Der Schut. Diese Werke erschienen im Fehsenfelddruck als Buchausgabe. Die Reise Durch die Wüste geht durch: Tunesien, Libyen, Ägypten, Saudi-Arabien, Oman und Irak. Kara Ben Nemsi ist Christ. Der Unterschied zwischen dem islamischen und dem christlichen Glauben ist ein wichtiger Bestandteil der 'Reiseerinnerungen' Karl Mays. Kara Ben Nemsi ist ein charakterfester Held. Der Orient ist in den Beschreibungen Karl Mays von staatlicher und gesellschaftlicher Ordnung geprägt. Wie in seinem wirklichen Leben, so gerät er auch als Kara Ben Nemsi mit Polizei und Behörden in Konflikt. Die Abenteuer und Erlebnisse Kara Ben Nemsis wiederholen sich immer wieder, zum Beispiel: Gefangenschaft, Befreiung, Gefahr, religiöse Konflikte, Gerichtsverhandlungen,... . Erlebte Zeit ist gleich erzählte Zeit. Der erlebte Raum ist ein exotisch geträumter Raum. Karl May hat zwar gut recherchiert, aber er schreibt die Wüste, die Schlucht. Topographisch ist er hier nicht ganz genau. Trotzdem läßt sich seine 'Reiseroute' nachvollziehen. Die Erzählperspektive ist der Ich-Erzähler. Jedoch besitzt er keine epische Allwissenheit. Der Scharfsinn des Helden ersetzt diese weitgehend, doch er darf nicht alles wissen, sonst wäre keine Spannung durch Hinterhalt und Intrigen möglich. Die Sprache Karl Mays ist bei Personenbeschreibungen bildhaft, ansonsten einfach. Er gibt viele Erklärungen und Beschreibungen. Dies tritt auch in Dialogen auf. Die Personen erklären dem Leser die Sachverhalte oder wichtige Hintergrundfakten. Karl May verknüpft die heimatliche Realität mit der Utopie des Abenteuers.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 02.04.2020
Zum Angebot
Baugeschichte der Kathedrale Santiago de Compos...
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Essay aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, , Sprache: Deutsch, Abstract: Viel habe ich schon von Berichten gehört, wo sich jemand auf den Weg begeben hat, um ein Ziel zu erreichen. Auch Reiseberichte waren dabei. Pilgerreisen sind keine klassischen Reiseberichte. Es ist ein Unterschied, ob man als Pilger oder als Tourist unterwegs ist. Manche meinen, Pilgerberichte sind Märchen und wundern sich, wie man so etwas glauben kann. Es gibt Glaubenswirklichkeiten, die nur für Gläubige zugängig sind. Die Türen des Glaubens stehen jedem offen. Für suchende Seelen sind sie nicht verschlossen. Eine Pilgerreise kann ein Moment der Freude sein und eröffnet die Möglichkeit erneut über die eigenen Werte des christlichen Glaubens nachzudenken. Auf dem Jakobsweg weist das Symbol der Muschel den Weg. Im Mittelalter hat der Pilger als Bestätigung für seine Pilgerreise eine Jakobsmuschel bei sich getragen. Die Muschel hat ihn als Pilger ausgewiesen und er konnte in den Pilgerherbergen eine Unterkunft finden. Der Weg war gefährlich und Ritter haben viele Pilger geschützt. Die Muschel als sichtbarer Wegweiser ersetzt das Navigationsgerät auf dem Jakobsweg. Das Muschel-Zeichen ist leicht zu entdecken. Das Muschelzeichen ist symbolisch strahlenförmig angelegt und die Strahlen zeigen in die Richtung, die man einschlagen soll. Bei Abzweigungen gibt es oft auch Markierungssteine. Vor allem in Galizien steht alle fünfhundert Meter ein Kilometerstein, auf dem die Entfernung nach Santiago angegeben ist. Die Angabe stimmt mit der heutigen Wegführung leider nicht mehr überein, weil die Strecke mehrfach geändert worden ist. Manchmal gibt es gelbe Richtungspfeile, Schriftzeichen oder Farbkleckse oder sogar blaue Schilder, die den Weg weisen. Muscheln leben eigentlich im Wasser, viele auf dem tiefen Grund des Meeres. In dieser Wasserwüste haben die Muscheln eine erstaunliche Überlebensstrategie entwickelt. Sie ernähren sich von Plankton. Wir kennen die Muschel auch als Nahrungsmittel: Jakobsmuscheln, Austern, Miesmuscheln, Muscheln mit Pommes, Muscheln zur Paella. Nicht jeder isst gerne Muscheln. Manche haben noch nie eine Muschel probiert und andere wissen genau, dass sie das Muschelfleisch niemals testen werden. In einigen Muscheln schlummert eine Perle. Ein Fremdkörper kann sich in der Muschel zu einer geheimnisvollen Kostbarkeit entwickeln. In der christlichen Symbolik weist die Muschel auf das Grab am Ende des Lebens hin, welches den menschlichen Körper umschließt gleichwie die Perle von der Muschelschale geschützt ist.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 02.04.2020
Zum Angebot
Reisen im Mittelalter
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Pilgern ist ein uraltes Phänomen, welches bis heute besteht und auf dem tiefen Glauben der Menschen fundiert. Dabei sind Jerusalem, die ewige Stadt Rom und Santiago de Compostela wohl die populärsten heilsmächtigen Orte. Obwohl das Reisen oft schier unvorstellbare Schwierigkeiten mit sich brachte, riss der Pilgerstrom bis zur heutigen Zeit nie in Gänze ab, auch wenn zur Zeit der Kreuzzüge ein Rückgang verzeichnet werden kann. Obwohl sich die Forschung vor allem auf die Zeit des hohen und späten Mittelalters fokussiert, zeigt sich dennoch, dass Reiseberichte die interdisziplinären Wissenschaften besonders in der jüngsten Vergangenheit beschäftigen. Eben diese sollen in folgender Arbeit untersucht werden. Diesbezüglich soll der Reisebericht Arnold von Harffs das Fundament dieser Arbeit bilden. Dokumentiert wird darin seine Reise von Köln bis in den Orient. Daher ist es durch seine detaillierte Niederschrift möglich, einen perfekten Einblick in die Wahrnehmung eines Reisenden zu erhalten, weshalb eben diese Schilderungen im Fokus dieser Arbeit stehen sollen. Einleitend soll dabei ein Überblick darüber geschaffen werden, wer die Begegnung mit dem Fremden wagte und was seine Beweggründe waren. Daran anknüpfend wird beleuchtet, welche Position die heiligen Stadt Jerusalem in der Forschungsliteratur einnimmt. Auf dieser Basis soll abschließend Arnold von Harffs Reisebericht untersucht werden. Mittels der Textpassagen welche seinen Jerusalemaufenthalt behandeln, wird herausgestellt, auf welche Weise er den Lesern versucht seine Eindrücke zugängig zu machen. Als Fundament dieser Arbeit dienen neben der Quelle vor allem Brall - Tuchels Aufsatz 'Der Reisende als Integrationsfigur? Arnold von Harff: Ein Pilger zwischen Regionalität und Expansion', Korvin Knops Monografie 'Die Pilgerfahrt des Ritters Arnold von Harff 1496 - 1499. Im Kontext spätmittelalterlicher deutscher Reiseberichte - Pilgern, wandeln und entdecken', sowie Ludwig Schmugges 'Jerusalem, Rom, und Santiago - Fernpilgerziele im Mittelalter'.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 02.04.2020
Zum Angebot